„Die Politik muss in die Entwicklung alternativer Antriebe investieren – sonst werden wir abgehängt“ Neujahrsempfang der CDU Donzdorf-Lauterstein

„Die Politik muss in die Entwicklung alternativer Antriebe investieren – sonst werden wir abgehängt“, so Dr. Stefan Wolf, Gastredner beim diesjährigen Neujahrsempfang der CDU Donzdorf-Lauterstein.

Der Vorsitzende der CDU Donzdorf-Lauterstein, Wilhelm Holzapfel, begrüßte die Gäste mit den Worten „Der Wolf hat zur Zeit Hochkonjunktur – wir freuen uns auf einen spannenden Vortrag von Dr. Stefan Wolf.“

Der traditionelle Neujahrsempfang der CDU Donzdorf-Lauterstein war mit rund 80 Gästen auch in diesem Jahr wieder gut besucht. Zu Gast war bei der Veranstaltung im Saal des Restaurants Becher der Vorsitzende der Südwestmetall Baden-Württemberg und Vorstandsvorsitzende der ElringKlinger AG, Dr. Stefan Wolf, der unter dem Motto „Die Zukunft der Automobilindustrie – Fahren wir bald alle elektrisch?“ zu den Anwesenden sprach. Dabei machte Wolf vor allem auf die prekäre Lage in Bezug auf die E-Mobilität aufmerksam, bei der Deutschland aus Sicht der Automobilindustrie deutlich von asiatischen und amerikanischen Herstellern überholt werde. Die Forschung und Entwicklung in diesem Bereich zu stärken sei aber aus diversen Gründen unabdingbar, nicht zuletzt deshalb, weil es mit konventionellen Verbrennungsmotoren unmöglich sei, die vonseiten der EU ab 2020 auferlegten Emissionsgrenzen einzuhalten. Angesichts dessen, dass die EU in diesem Bereich in den kommenden Jahren noch stärkere Auflagen einbringen wolle, sei es umso wichtiger, dass die Politik endlich in die Forschung und Entwicklung alternativer Antriebssysteme investiere. Nur so könne verhindert werden, dass nicht zahlreiche Arbeitsplätze in das asiatische Ausland verlagert würden. Jedoch dürfe auch die Anpassung der deutschen Infrastruktur nicht unterschätzt werden, denn ein höherer Absatz von Elektroautos könne nur realisiert werden, wenn es deutschlandweit auch ausreichend Tankstellen für derartige Autos gäbe.

Auch die Landtagsabgeordnete Nicole Razavi machte in ihrem Grußwort auf die Schwierigkeiten beim landesweiten Infrastrukturausbau aufmerksam. Zudem erklärte die Abgeordnete, dass zur Unterstützung der Wirtschaft ein eigenes Wirtschaftsministerium vonnöten sei, um flächendeckende und gezielte Investitionen umsetzen zu können. Nicht zuletzt könne nur dadurch garantiert werden, dass das Geld auch da ankomme, wo es gebraucht werde.

Zuletzt verabschiedete der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Prof. Dr. Siegfried Staiger, die Gäste und bedankte sich bei allen Anwesenden herzlich für ihr Kommen.

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